Udo Kupsch

Geschichten dafür

Über mich

Ich liebe Geschichten. Und ich liebe Frieden, Ruhe, und vorallem ein gutes Ende, das Raum zum selber weiterträumen lässt.
Die Geschichten, die ich schreibe, habe ich alle selber erlebt. Natürlich nicht in dieser Welt. Vielleicht noch nicht einmal in diesem Leben. Wann? Wo? Na, bestimmt irgendwo dahinten, ein bisschen weiter, als Du gucken kannst – da. Nein, ein bisschen weiter nach links, so ein kleines Stückchen hinter dem Horizont.

Lange Zeit konnte ich nicht schreiben, warum, weiss ich noch nicht. Die Geschichten, die ich fand, gingen einfach nicht weiter, oder waren zu hektisch, zu laut, oder einfach nur voller Verzweiflung ohne Hoffnung auf ein gutes Ende. Aber endlich, endlich kann ich das Land meiner Träume wieder betreten, auch, wenn ich mich noch nicht so ganz zurechtfinde und oft wieder da ankomme, wo ich losgegangen bin.

Mit meinen Geschichten möchte ich zum Träumen anregen. Träume in einer Welt, wo es schön ist, ruhig, aber auch abenteuerlich, unglaublich und natürlich auch spassig. Die Figuren in meinen Geschichten sind alle vollkommen real, so real wie Du und ich und der und die da auch. Denn was ist schon Realität? Können wir in unseren Träumen nicht auch gegen Wände laufen, auf Bäume klettern, andere Wesen berühren, lachen, weinen, hüpfen oder einfach da sitzen und beobachten?

Vorallem möchte ich, dass Dir meine Geschichten gefallen und Dich, zumindest eine kurze Zeit, in das Land Deiner eigenen Träume entführen. Wenn mir das gelingt, dann haben meine Geschichten einen Sinn.

Ich, das ist Udo Kupsch, geboren am 4. Dezember 1969 in Siegburg. Geschichten konnte ich schon immer erzählen, denn ich war ein Träumerkind und fand es furchtbar langweilig in der “Realität der Erwachsenen”, und so erlebte ich in meiner eigenen Welt lustige und aufregende Abenteuer, die ich gerne erzählte.
Leider fanden das die Erwachsenen einen ausgemachten Unsinn, ich solle nicht dauernd Geschichten erzählen und nicht lügen, dabei schwöre ich, dass alles, was ich erzählte, Wirklichkeit war und immer noch ist.

Natürlich wurde ich irgendwann “vernünftig”, aber das erzählen von Geschichten machte mir immer noch Spass, es war und ist ein Drang, dem ich mich einfach nicht entziehen kann. Nun war es aber auch so, dass ich irgendwann selber nicht mehr daran glaubte, dass meine Geschichten wahr seien, und ich verlor den Zugang zu meiner eigenen, abenteuerlichen Welt, und stattdessen mussten eben mehr “reale” Geschichten herhalten – die natürlich schnell durchschaut wurden.

Vor einigen Jahren aber, da lernte ich eine Zauberin kennen. Zuerst habe ich sie natürlich nicht erkannt, denn wer glaubt schon an Zauberer oder Zauberinnen? Doch langsam, ganz langsam öffnete mir dieses zauberhafte Wesen wieder die Türen in meine eigene Welt. Lange Zeit standen mit immer noch VORstellungen und VORurteile im Weg, so dass ich alles, was ich wieder erleben durfte, hier in die sogenannte “reale Welt” projezierte, und das funktionierte nicht.

Und nun, seit einiger Zeit, nachdem ich langsam wieder den be- und verurteilenden Verstand verliere, der mir als Kind von den Erwachsenen VORgeschrieben wurde, da sehe ich sie wieder so, wie sie wirklich sind: Drachen, Feen, Kobolde, Schneeballtrolle, Pilzscharrer, Nestdreher, Fussgucker und Baumklopfer. Und ich bin sicher, dass es da noch vieeeeeeeeel mehr seltsame und merkwürdige Wesen gibt, die meine Welt bevölkern.

Tjaja, ein bisschen sehr verrückt bin ich, und ich bin ehrlich gesagt auch ganz froh darüber, von meinem langweiligen, grauen Standpunkt verrückt worden zu sein von meiner Zauberin.
Und wenn ich weiter ehrlich bin, dann bin ich lieber verrückt als langweilig. Mir gefällt es so. Was brauch ich allzuviel Verstand? Lieber erlebe ich verrückte Sachen, die ich nicht verstehen kann, und auch garnicht verstehen will, erst recht nicht verstehen brauche. Erleben, erfahren und erfühlen sind viel schöner.

Finde ich.

Liebe Grüsse

Udo